Beschreibung der Häuser

Haus Rigoletto
Haus 10vorne
Haus Rialto
Haus Ostblock

Beschreibung der Häuser

Haus Rigoletto

Entlang dieses größten aller wagnis-Blocks mit 52 Wohnungen liegt im Osten die Spielstraße, im Westen die große Wiese, die einmal die Mitte des ganzen Quartiers durchziehen soll. Vorläufig müssen sich die Bewohner noch mit dem Anblick von Bauaushub und anderen Materialanhäufungen der umliegenden Baustellen begnügen, die wohl erst mit dem letzten fertig gestellten Gebäude des Quartiers beseitigt werden. Dafür entschädigt uns ein Gemeinschaftsgarten, der westseitig über die ganze Gebäudelänge vor den Privatgärten der Parterrewohnungen liegt.

Dort laden Sitzplätze zu Ruhe und Plauderei, ein Gemüsegarten liefert im Sommer Salat, Kräuter und Gemüse für alle, die Lust haben, sich darin zu betätigen (sogar eigener Kompost wird gepflegt!). Eine von den Kindern selbst geplante Sandspielanlage besteht bereits, eine Schaukel wird demnächst folgen. Am Südende schließt sich das täglich geöffnete Speisecafé Rigoletto an, dessen Terrassenbetrieb im Sommer die unmittelbar darüber Wohnenden gelegentlich stöhnen lässt, aber insgesamt das soziale Herzstück unserer Wohnanlage darstellt.

Die Altersstruktur des Rigoletto ist gemischt von frisch geboren bis 70+ und gerade das macht das Zusammenleben bunt, spannend und gesellig – und zwar erfolgreich Generationen übergreifend. Ein jährliches Terrassenfest, Einladungen auf den Laubengängen, Grillfeste prägen gerade im Sommer das Miteinander der Hausbewohner.

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Haus 10vorne

Der Name des kleinsten Wagnisblocks sollte sich einst auf den Gemeinschaftsraum „10forward“ im Raumschiff Enterprise beziehen, plante doch auch wagnis einen solchen Raum in diesem Haus. Aus diesem Gemeinschaftsraum wurde nichts und so blieb nur der Name. Manche nennen es auch das Punkthaus, denn es bildet einen fast gleichseitigen Kubus in der Mitte zwischen dem so genannten Projektplatz mit Sandkasten, vier Bäumen und Weidenhäuschen auf der einen Seite und dem so genannten Quartiersplatz auf der anderen Seite.

Er besteht aus einer kleinen Wiese mit zwei alten Linden, die schon für die Säge bestimmt waren, hätten die wagnis-Bewohner nicht erfolgreich für ihren Erhalt gekämpft. Inzwischen lieben sie es, auf den Betonbänken unter diesen mächtigen Bäumen zu sitzen und miteinander zu plaudern oder die Spiele der Kinder zu beobachten. Das Gebäude besteht aus insgesamt neun Wohnungen. Die Altersstruktur seiner Bewohner ist relativ homogen und wird belegt von sechs Familien mit 1-2 Kindern, zwei Singles und einem Gästeappartement – mit Doppelbett, Bad und kleiner Kochnische sowie Miniterrasse. Dieses wird an Besuche der Bewohner, aber auch an Fremde vermietet (wenn seitens des Projekts kein Eigenbedarf angemeldet ist).

In diesem kleinen Haus lässt sich ein informelles, fröhliches Zusammenleben leicht verwirklichen, da die Wege der Kommunikation kurz sind. Entscheidungsprozesse fallen leichter als anderswo im Treppenhaus anstatt in Hausgruppensitzungen. Reizvoller Blickfang für Wagnisbewohner wie auch vorbei flanierende Spaziergänger ist das vielgestaltige Gärtchen, das Andrea Treffer und Eric Steinert an der Südwestseite des Blocks in liebevoller Arbeit schon gleich nach ihrem Einzug zu gestalten begonnen haben und dem sie jedes Jahr ein neues Highlight hinzuzufügen scheinen. Es bleibt spannend...

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Haus Rialto

Der Name ist, fast wie von selbst, eines Tages da gewesen. Ihm zu Grunde lag die Idee, dass der Rialto die Häuser Rigoletto und Ostblock wie eine Brücke verbindet. Bei der Bewohnerschaft halten sich Familien mit Kindern, kinderlose Paare und unterschiedlich rüstige Singles verschiedenen Alters die Waage. Sie nimmt sich selbst als harmonische, liebevolle Hausgemeinschaft wahr, die einander mit Rücksicht begegnet. Schnelle Hilfsbereitschaft bei kleinen Nöten und Handgriffen sind selbstverständlich.

Auch das gesellige Beisammensein kommt nicht zu kurz. Die Gemeinschaft hat eigens Bierbänke und Tische angeschafft, um auf der Dachterrasse oder auch im Parterre-Durchgang des Hauses ab und zu gemeinsam zu tafeln. Dafür bringt jeder mit, was er gerade hat, es läuft spontan und unkompliziert ab, aber auf jeden Fall vergnüglich und gut gelaunt. Im Keller gibt es einen kleinen Fitnessraum, der auch für Kindergeburtstage und andere „events“ genutzt werden kann. Die Wandregale haben sich mit der Zeit gefüllt mit ausrangierten Büchern, die sich jeder Wagnisbewohner ausleihen kann, wenn er mal schnell neue Balkonlektüre und einen Einschlafkrimi benötigt.

Auch im Haus Rialto sind begnadete Gärtner am Werk. Erste Frühjahrsblüher und später eine üppige Rosenpracht werden an der Südwestecke vom Ehepaar Keshavarzi mit Hingabe gehegt und gepflegt, doch setzt sich die Reihe liebevolle gestalteter Vorgärten das ganze Parterre entlang fort. An der Ostseite überrascht eine Clematis, die kurz nach dem Einzug 2004 mit Furor begann, die Fassade hochzuklettern und ihre Pracht inzwischen haushoch verschwendet.

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Haus Ostblock

Wie der Name schon sagt, ist der Ostblock das östlichste der Wagnishäuser. Wenn die anderen Gebäude noch in tiefe Nacht gehüllt sind, scheint hier schon die Morgensonne, und auch die Sterne gehen hier früher auf als im Westen. Im Ostblock wohnen 21 Kinder unter 18 Jahren 3 nicht-mehr-Kinder zwischen 18 und 25, und 28 Erwachsene verschiedensten Alters. Besonderheiten des Ostblocks sind die heißen Ostblockpartys im Gemeinschaftsraum mit hauseigenen DJs (natürlich für alle Wagnisbewohner & Freunde) und die legendären Sommergrillfeste.

Unser einziges wirkliches Problem sind die mehr als 60 Fahrräder, für die leider nicht wirklich genug Platz ist. Aber dank des unermüdlichen Einsatzes einiger Bewohner zur effizienten Ausstattung des Fahrradabstellraums ist auch dieses Problem schon so gut wie gelöst. Es gäbe natürlich noch viel mehr zu sagen über unser Haus, vor allem so einiges über seine Bewohnerinnen und Bewohner, aber bevor wir hier die Geduld der Leser überstrapazieren sagen wir lieber: wir freuen uns über Besuch in unserem "Dorf", und zwar am besten im Rigoletto-Café!

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