Gemeinsam planen, bauen, und: wohnen!

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Gemeinsam planen

Das Wohnprojekt wagnis ist partizipativ angelegt, d.h. alle zukünftigen Bewohner planen von Anfang an gemeinsam. Im Verlauf des Planungsprozesses werden die Bedürfnisse, Interessen und Kompetenzen der Projektmitglieder berücksichtigt und mit den Erfordernissen von Projektentwicklung und Planung abgestimmt. Durch die Beteiligung der Genossen mit ihren vielfältigen Fähigkeiten entfaltet sich ein ganz eigenes Kreativpotential mit Synergie-Effekten, das die Genossenschaft ideel und finanziell stärkt.

Aufbau und Organisation des Wohnprojektes erfolgt seit vielen Jahren ehrenamtlich durch die Initiatoren und durch neu hinzu kommende engagierte und kompetente Projektteilnehmer. Mit wachsender Kompetenz von wagnis werden Kapazitäten frei für innovative Arbeit innerhalb des Wohnquartiers.

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Gemeinsam bauen

Bereits während der Bauphase bilden sich Projektgruppen, die den Bauprozess begleiten. Manche Projektgruppen nehmen an Gesprächen mit den Architekten teil (z.B. Baubeschreibung, Fassadengestaltung, Außenraum) oder besprechen Themen zu Öffentlichkeitsarbeit oder der Ausstattung von Gemeinschaftsräumen. Die besprochenen Themen werden von den Projektgruppen zur Diskussion und Entscheidung ins Plenum getragen. Auf diese Weise sind alle Genossen ständig zeitnah vom Fortschreiten des Bauprojektes unterrichtet. Durch das regelmäßige Zusammenkommen entstehen schon früh Bekanntschaften und Freundschaften und ein "privates Netzwerk".

Jeder Genosse ist eingeladen, bei einer oder mehreren der Projektgruppen mitzuwirken. Die Teilnahme ist freiwillig. Die Projektgruppen treffen sich in der Regel ca. alle 2 Wochen. Zum Plenum für alle Genossen eines Bauprojektes wird ca. alle 3-4 Wochen eingeladen.

Kurz vor Einzug in die neuen Wohnungen wird es nochmal spannend: um Kosten zu sparen, aber auch um die Gemeinschaft noch weiter zu fördern, wird gegen Ende der Bauphase von jedem Genossen aktive Mithilfe am Bau erwartet. Die Tätigkeiten, die sich dafür eignen werden mit der Bauleitung abgesprochen und umfassen einfache handwerkliche Arbeiten, organisatorische Aufgaben, Catering, Endreinigung und vieles mehr.

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Gemeinsam wohnen

Nach der langen Bauphase ist es endlich soweit! Wir Nachbarn in spe, die wir uns nun zum Teil schon seit 2 Jahren kennen, werden reale Nachbarn! Alle sind gespannt und voller Vorfreude, die Freundschaften im Alltag zu vertiefen und aktive Nachbarschaft zu leben. Konflikte bleiben natürlich auch hier nicht aus. Aber solange wir uns aktiv um eine gute Kommunikation bemühen lässt sich so mancher Streit ganz gut beheben.

Auch jetzt arbeiten wir freiwillig noch in diversen Projektgruppen. Natürlich haben sich die Themen entsprechend geändert – statt um Fassadengestaltung geht es nach dem Einzug nun beispielsweise um die Organisation einer Bio-Food-Coop, einer Eltern-Kind-Gruppe oder um Details beim Anlegen der Gemeinschaftsbeete.

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