Gut angelegt
Was macht das erste wagnis-Projekt außerhalb Münchens aus, hat ein Holzsystembau die gleiche Qualität wie andere Projekte und wie ist die Stimmung in wagnisSHARE sechs Monate nach Bezug? Das und mehr konnten wagnis-Mitglieder, die freiwillige Anteile an der Genossenschaft gezeichnet haben, am Samstag bei einer Führung in Augsburg erfahren.
Freiwillige Anteile sind ein wichtiger Teil des Eigenkapitals der Genossenschaft und eine Form der Geldanlage, bei der Mitglieder unmittelbar sehen können, was mit ihrem Geld passiert – zum Beispiel direkt vor Ort in Augsburg.
Bei der Führung durch wagnisSHARE berichteten die wagnis-Vorständ*innen Rut Gollan und Elisabeth Braun von der herausfordernden Entstehungsphase mit Baugruppenarbeit unter Coronabedingungen und unerwarteten Baukostensteigerungen, aber auch von den Vorteilen des Holzsystembaus: „Durch die Entscheidung für den Holzsystembau konnten wir wagnisSHARE trotz Baukostensteigerungen finanzieren, die Bauphase war deutlich kürzer als bei anderen Projekten und die Qualität ist hervorragend – gerade bei den Bädern, die bereits in der Fabrik in Österreich komplett gefertigt wurden. So gerade Fliesen sieht man nirgends sonst. Und wir sind sechs Monate nach Bezug komplett mängelfrei. Das gab es noch bei keinem Projekt“, berichtete Rut Gollan.
Als Highlights nannten die Besucher*innen zum Beispiel die rote Farbe, die sich durchs ganze Projekt zieht – vom Treppenhausgeländer bis hin zum Boden der Tiefgarage, die vielen Gemeinschaftsräume und die positive Energie der Bewohnenden.