Systemwandeln - die Welt neu entdecken
Mit seinem selbstgebauten Anhänger ist der Filmemacher Mickel Rentsch (Foto rechts) im vergangenen Jahr wochenlang durch Bayern geradelt und hat Menschen vor der Kamera befragt. Auch beim Fest „25 Jahre wagnis“ war er im vergangenen Juli dabei und interviewte einige Mitglieder. Nun hatte sein Film „Systemwandeln – die Welt neu entdecken“ auf dem Dokumentarfilmfestival in München Premiere.
Mickel Rentsch bleibt nicht bei der Beschreibung der Probleme hängen, sondern er will Lösungen zeigen. Und deshalb lässt sein Roadmovie die Zuschauer*innen nicht ratlos zurück, sondern macht Mut, selbst aktiv zu werden. In 14 Abschnitten widmet er sich Themen wie nachhaltiges Wirtschaften, Arbeit, Fliegen, Verkehr, Bildung und Wohnen und tauscht sich dazu mit Menschen aus. Dabei war er unter anderem im Kartoffelkombinat, in Schloss Blumenthal bei Aichach und im Kapuzinergarten in Eichstätt; auch in wagnisART hat er beim großen Fest zum 25-jährigen Jubiläum Station gemacht und mit drei wagnis-Mitgliedern über genossenschaftliches Wohnen gesprochen, ein Song von "Gretes Töchter" ist ebenfalls zu hören.
Ab September will der Ökoaktivist mit seinem Anhänger auf Wanderkinotour gehen und seinen Film präsentieren. Hier gibt es einen Trailer: