"Tolles Zeug" für die Messestadt

Für Vorstand Christoph Miller ist RIOriem mit besonderen Erinnerungen verbunden: „2014 bin ich für dieses Projekt bei wagnis eingestellt worden“, erzählte er bei der Feier zum fünfjährigen Geburtstag von RIOriem, die am Samstag im Saal Willy in der Messestadt stattfand. Bei schweißtreibenden Temperaturen gab es den ganzen Tag ein umfangreiches Programm, das am Abend mit einem Konzert ausklang.

Der Saal Willy war voll, als Karolin Mader, Steffi Markgraf, Angela Ford und Wolfram Stadler vom Vorstand RIO-Riem vormittags die Gäste willkommen hießen, unter ihnen Susan Beer vom Bezirksausschuss Trudering-Riem und die Vorstände von Wogeno und wagnis, Yvonne Außmann und Christoph Miller. RIOriem war das erste Projekt, das die beiden Genossenschaften konsortial gebaut haben. Sie habe vor vielen Jahren den Antrag gestellt, dass viele Genossenschaften kommen sollen, sagte Susan Beer in ihrer Rede. „Die bauen schön und bringen was fürs Viertel. Aber wir haben nicht damit gerechnet, was ihr für tolles Zeug macht“, lobte sie die Bewohner*innen. Deshalb bedankte sie sich auch im Namen des Stadtviertels für das große Angebot für das Quartier.  

„Ihr feiert gern“, stellte Yvonne Außmann in ihrer Ansprache fest und erinnerte an schöne Feste, wie die Grundsteinlegung oder das Richtfest, das unter erschwerten Corona-Bedingungen ausgerichtet wurde. Christoph Miller kümmert sich seit 2014 um das Projekt an der Willy-Brandt-Allee. „Es war mein persönliches Anliegen, dass wir ein Schwesterprojekt bekommen“, sagte der Bestandsvorstand, der selbst in wagnis3 in Riem wohnt.  Bis zum Bezug des Projekts 2021 waren allerdings etliche Hindernisse zu überwinden; zunächst zog sich die Grundstücksausschreibung hin, in der Bauphase beutelte Corona alle Beteiligten. Millers Wunsch für die Zukunft: „Ich wünsche euch weiterhin viele engagierte Bewohner, die in der Selbstverwaltung beherzt anpacken.“

Viel Applaus gab es für die beiden Musikerinnen Jennie und Birgit, die als RIO-Cats an Klarinette und Klavier musikalische Porträts von verschiedenen Katzen-Typen vortrugen.  In RIOriem zu Hause ist auch die Ballettschule Ballett in Riem: Mehrere Gruppen zeigten ihr Können, da traten drei gute Feen mit einem Tanz aus Dornröschen auf, aber auch Tarantella, Jazz-Dance und Hiphop wurden vorgeführt. Den ganzen Tag über konnten sich die Bewohner*innen bei Spiel- und Bastel-Angeboten, Fahrrad-Workshop, Yoga, Impro-Theater und dem Bau einer Kugelbahn vergnügen und sich abends schließlich bei einem Songwriter-Konzert und einer großen Dance-Party austoben.

Foto oben: Anstoßen auf den 5. Geburtstag: Christoph Miller, Yvonne Außmann, Angela Ford, Karolin Mader, Steffi Markgraf und Susan Beer (von links)

Foto unten: die RIO-Cats erhielten für ihren Auftritt viel Applaus

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